Thüringen

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Von MichaG an BC-Tom

Hallo Thomas,

schön, mal jemanden aus der Nähe hier zu treffen. Kommst du direkt aus Erfurt?

Ich wohne in Weimar/Gaberndorf und arbeite in Emleben bei Gotha, fahre also täglich an EF vorbei.

VG Micha

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Hallo Micha!

Gebürtig stamme ich aus der Nähe von München, nämlich aus Bad Berka. Endlich konnte ich den Gag mal wieder loswerden! 😆

Nach Zwischenwohnsitz im Ortsteil Gispersleben wohne ich seit 1968 oder 1969 in der Kernstadt, während des fünften Schuljahrs wie erwähnt in der Haar-Villa (dem damaligen Kinderheim, gleich neben Goethes Datsche).

Gaberndorf ist doch "oben", also nördlich? Dann bin ich dort schon ab und zu mit dem Fahrrad durchgekommen (die Motorisierung hat meine und meiner besseren Hälfte Generation übersprungen).

Viele Grüße,

Thomas,

9.II.'23

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Hallo Micha!

Auf Mathys Vorschlag habe ich mir mal die Gruppenbilder von Pechtelsgrün angeschaut. https://mathyvannisselroy.nl/meetings/Gruppenfoto%20Fujiama%202022.jpg

Das sind ja viele, solche Mengen kenne ich von den ZX-Treffen in Mahlerts.

Zwei Leute habe ich auf Anhieb erkannt, Speccy und bitbastel, die sind auch bei der Spectrumania in Wittenberg, dem Mahlerts-Treffen und der Spectra-Joyce in Nothfelden dabei, auf dem Gruppenfoto überm und links vom (unteren) Text. https://joyce.de/fotos/KT2020-2.htm

Als Tagesgast wäre es mal eine Idee (dieses Jahr soll es gleich fünf Tage gehen!), aber aus dem Alter zum Zelten bin ich raus... https://mathyvannisselroy.nl/meetings/DSC04102.jpg

Nun mache ich mich mal an meinen ersten Forumsbeitrag.

Viele Grüße,

Thomas,

10.II.'22

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Hallo Thomas,

ja, Gaberndorf ist am Hang des Ettersbergs. Aber noch Stadtgebiet, es fahren die Stadtbusse bis in die Nacht und die Kinder konnten in die Schulen dort gehen.

Vor 20 Jahren war ich auch auf den Treffen, in Schreiersgrün (Vorläufer der Fujijama) und auf der ABBUC-JHV in Herten. In den 2000ern wurde dann die Zeit anders priorisiert, Familie, Job, Haus usw.

Inzwischen sind die Kids Ü20 und "dank" Corona kam ich endlich dazu, mir im Keller wieder eine Atari-Ecke einzurichten. Und es gibt wirklich geniale neue Entwicklungen, ich sage nur "FujiNet", ein WLAN-Adapter mit SD-Karten-Leser. Carsten hat geschrieben, es gibt ihn bald auch im ABBUC-Shop, falls du noch keinen hast ist das ein echter Tip!

Gegen Campen allgemein habe ich nichts, ich bin Metal-Fan und normalerweise auf einem größeren Festival im Jahr, das geht dann auch von MI bis SO. Da dann nochmal eine Woche für ein Atari Treffen freizuschaufeln wird da schwierig. Einen Tag? Mal schaun warum nicht?

VG Micha

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Hallo Micha,

da war ich bisschen voreilig, ich bin bisher ebenso an Gaberndorf vorbeigefahren (in Schöndorf nicht links abgebogen), wenn ich auf dem Radweg "Thüringer Städtekette" nach Weimar fuhr, wie Du auf dem Weg zur Arbeit an Erfurt vorbeifährst.

Übrigens, auch die KC-Club-Treffen sind so riesig, habe aber noch kein einziges besucht, einmal CPC und ansonsten ZX81, Spectrumania und Spectra-Joyce. Festivals nicht, Konzerte gelegentlich.

Das Fujinet klingt interessant, falls ich es an einem anderen Computer nutzen kann. Andererseits habe ich schon ein GOTEK herumliegen und nutze es noch nicht.

Außer Joysticks nach Atari-Norm habe ich nichts von Atari, nur Commodore-Geräte mit 6502-Prozessor, Ataris nur in emulierter Form.

Mein erster Beitrag steht nun unter "Programmierung", einschließlich zwei erläuternden Beiträgen, nun bin ich gespannt auf Reaktionen...

Liegt Dein Schwerpunkt auf Löten, oder programmierst Du auch?

Viele Grüße,

Thomas,

11.II.'23

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Hallo Thomas,

die Städtkette führt durch Tröbsdorf, da musst du links abbiegen, um nach Gaberndorf zu kommen.

Ich bin seit den 80ern Atari-Freak, ich habe so ziemlich alles, von den kleinen Konsolen bis zum Lynx und Jaguar, vom 400 bis zum TT. Mein "Flagschiff" ist ein XEGS (der schicke XE mit der abgesetzten Tastatur) mit 1MB. Ich hätte bestimmt auch noch einen Atari übrig, falls du Interesse hast, mal an einem echten zu werkeln.

Mit Löten habe ich überhaupt nichts am Hut. Ich bin sowohl hauptberuflich als auch hobbymäßig eher Programmierer. Aktuell spiele ich viel mit dem FujiNet herum, habe ein Programm zum Anzeigen der Fußball-WM Ergebnisse und eins zum Abrufen der aktuell so interessanten OpenAI/ChatGPT.

https://abbuc.de/forum/viewtopic.php?f=30&t=1136 https://abbuc.de/forum/viewtopic.php?f=30&t=1366

VG Micha

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Guten Morgen, Micha!

Das ist ein guter Vorschlag, so einen Atari würde ich gern probeweise mal, nicht sofort, eine Zeit benutzen. Wäre noch über die Peripherie zu entscheiden, Kassette ist lahm, Disketten habe ich keine, also was für SD-Karte oder eine andere Lösung für den Transfer zum Computer mit dem Emulator.

Mein Alibi für die Computerei (man muss es ja vor der besseren Hälfte rechtfertigen 😏) war ein Programm, mit dem die Kinder Grundrechenarten trainieren können, mit Vati und Mutti zanken sie rum, aber einen Computer erkennen sie als Autorität an. 😁

So kam der KC compact ins Haus, zunächst mit Spulentonbandgerät als Massenspeicher. Später ein CP/M-Bürocomputer und eines Tages ein second-hand-IBM-Kompatibler, mit dem ging auch die Emulationszeit los: Marco Vieths CPCEMU 1.4.

Hobbykontakte hatte ich, Internet war noch nicht, nicht außer einem mit C64 ausgestatteten Schulfreund, der leider mit durch Multiple Sklerose geschwächtem Immunsystem schon mit nicht einmal Vierzig an einer Erkältung verstarb.

Inzwischen hatte ich beim Thema BasiCode "Blut geleckt" (so konnte ich mich auch mit dem Commodore - Kumpel austauschen) und suchte im "Computer-Flohmarkt" Gleichgesinnte. Dadurch geriet ich in ZX81-, C+4- und Joyce-Kreise und befasste mich mit diesen, zunächst emulierten, Computern intensiv.

Zum Leidwesen der Kinder kam nie eine Spielkonsole ins Haus, aber später auf Disketten von CPC/KCc und C64 gab es auch viele Spiele.

Hauptberuflich Programmierer, da ziehe ich den Hut! Ich bin leider in der Chip-Produktion und Schichtarbeit steckengeblieben, wenn ich auch zwischendurch in Umschulungen mal Siemens-SPS und mal Geografisches Informationssystem programmieren lernen durfte. Alles Andere (im Grunde nur Basic, die Zeit reichte nie für Anspruchsvolleres) ist autodidaktisch.

Übrigens, bislang bin ich nur Forums- aber nicht ABBUC-Mitglied, aber auf die Fujijama dürfte ich doch trotzdem kommen?

Schönen Sonntag,

Thomas,

12.II.'23

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(...) Alles Andere (im Grunde nur Basic, die Zeit reichte nie für Anspruchsvolleres) ist autodidaktisch. (...) <<

Zu meiner Schulzeit, 1965 - 1977, gab es noch keinen Informatik-Unterricht. 😢

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Hallo Thomas,

Diskette wäre für dich in der Tat Quatsch, die eierlegende Wollmilchsau ist das FujiNet, WLAN im Haus vorausgesetzt.

  • Du hast eine SD-Karte, auf der du ATRs (virtuelle Diskettenimages) wie normale Disketten mounten kannst

  • Wenn du auf deinem PC eine Datei ausführst hast du einen Server und kannst direkt vom Atari aus Disketten mounten

  • Du kannst direkt von weltweiten TNFS-Servern Disketten mounten, ohne sie vorher herunterladen zu müssen, z.B. vom ABBUC-Server PDs oder meine Programme

  • Es wird ein Drucker emuliert, so dass du virtuell drucken kannst, was dann auf dem PC als PDF landet

  • Echter Internet-Zugriff per http(s), ftp, TCP oder UDP

Alternativ SIO2USB, das wird in den Atari und den PC eingestöpselt und auf dem PC läuft dann eine Laufwerksemulation.

Könnte dir einen (erweiterten) 800XL und sowohl ein FujiNet als auch ein SIO2USB borgen.

VG Micha

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MichaG schrieb: Hallo Thomas,

Diskette wäre für dich in der Tat Quatsch, die eierlegende Wollmilchsau ist das FujiNet, WLAN im Haus vorausgesetzt.

  • Du hast eine SD-Karte, auf der du ATRs (virtuelle Diskettenimages) wie normale Disketten mounten kannst

  • Wenn du auf deinem PC eine Datei ausführst hast du einen Server und kannst direkt vom Atari aus Disketten mounten

  • Du kannst direkt von weltweiten TNFS-Servern Disketten mounten, ohne sie vorher herunterladen zu müssen, z.B. vom ABBUC-Server PDs oder meine Programme

  • Es wird ein Drucker emuliert, so dass du virtuell drucken kannst, was dann auf dem PC als PDF landet

  • Echter Internet-Zugriff per http(s), ftp, TCP oder UDP

Alternativ SIO2USB, das wird in den Atari und den PC eingestöpselt und auf dem PC läuft dann eine Laufwerksemulation.

Könnte dir einen (erweiterten) 800XL und sowohl ein FujiNet als auch ein SIO2USB borgen.

VG Micha

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Hallo Micha,

erst mal noch ein Nachsatz: auch Informatik-Schülerarbeitsgemeinschaften / Computerkabinette gab es zu meiner Schulzeit noch nicht...

Trotz Interesses habe ich mir später noch lange einen eigenen Computer verkniffen, gemessen am Einkommen war es einfach zu teuer, erst recht mit Wünschen nach noch etwas Peripherie (mehr RAM, Diskettenlaufwerk, Monitor).

Der KCc kam für 1000 Mark in den Handel, selbst da hielt ich noch die Füße still, es war die Nachwendezeit und ich wusste, dass die Preise nicht mehr in Stein gemeißelt waren, Tatsächlich fiel er auf 500 Mark und ich wartete weiter, kaufte ihn dann endlich für 250 Mark.

Super, dass Du mir auch das Drumherum leihen würdest (wie gesagt, dieses Quartal nicht mehr). Fujinet klingt toll, aber USB wäre schon ausreichend.

Zwar habe ich auch noch einen Desktop-PC stehen, aber wenn ich nicht den seriellen oder parallelen Anschluss brauche, ist es mit dem Notebook weniger sperrig.

Viele Grüße,

Thomas,

12.II.'12

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Hallo nochmal,

(... ) 2021 nutzte ich die mangelnden Alternativen, um im Haus ein wenig auf- und umzuräumen, dabei erfüllte ich mir einen langen Wunsch: Eine Möglichkeit, meine Ataris wieder aufzubauen. (...) Meine Pläne für 2022 sind, meine Oldtimer 400/410 und 800/810 wieder an den Start zu bekommen und meine Homepage auszubauen. (...) <<

Mir brachte Covid keine Job-Pause, die X-FAB hat die ganze Zeit durchproduziert. Im Gegensatz, der Stress wuchs stetig weiter, auch wegen Neuregelungen des Pausenregimes (Begrenzung der Personenzahl in geschlossenen Räumen etc.). Nur einmal hätte die Produktion beinahe gestoppt werden müssen, weil keine Mundschutze mehr aufzutreiben waren.

Eine Pause von etwa sechs Wochen kam aber doch, als die Folgen einesr Hacker-Attacke beseitigt werden mussten, wurde als Kurzarbeit beantragt und bezahlt. Diese Zeit hatte ich intensiv genutzt, um eine Clubdiskette für die JUAG zu erstellen.

Deine Homepage würde ich mir gern anschauen, schick mir doch mal die Adresse.

Guten Start in die Arbeitswoche!

Thomas

12.II.'23

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Corona brachte mir zwar keine Jobpause, aber durchgehendes Homeoffice, was 1,5h pro Tag und 200€ im Monat ausmachte. Außerdem wurde viel abgesagt, Kurzurlaub über Ostern und im Herbst, Sauna (wir gehen fast jede Woche nach Sohnstesdt), Festivals und Konzerte.

Meine Homepage ist http://www.goroll.net - hier ist aber immer noch eine Menge zu tun.

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Hallo Micha,

probehalber habe ich mal den Emulator SainT gestartet. Als Diskettenabbild habe ich so ein MIDI-Programm erwischt.

Natürlich fehlen einige Voraussetzungen, zum Beispiel das richtige TOS-ROM, ein Tool, was STX-Abbilder lesbar macht oder nach ST wandelt usw. und natürlich schlaue Manuals.

Anbei einfach mal ein Screenshot.

Viele Grüße,

Thomas,

14.II.'23

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Obwohl ich bis 2005 den TT als Arbeitsrechner hier angeschlossen stehen hatte (in erster Linie, weil meine Frau als Lehrerin dort eine Menge Arbeitsblätter gebastelt hatte) interessiere ich mich komischerweise überhaupt nicht für die 16/32 Bitter. XL/XE ist meine Prio, dann Lynx/Jaguar als Spielekisten.

Für die 8bitter ist Altirra der geniale Emulator, der sogar die Ultimate1MB Erweiterung (die in meinem XEGS steckt) und alle möglichen Cartridges nachbauen kann.

Ach ja, einen C64 und einen Amiga 500 habe ich auch noch, allerdings noch nie angeschlossen :?

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Hallo Micha,

BasiCode, was ja meine Spezialstrecke ist, gab es auf den 16-Bit-Ataris bisher nur in Version 2. Es gibt somit keinen Sound und Grafik allenfalls aus den eigenen ASCII- und Sonderzeichen zusammengesetzt (siehe Klubzeitungsausschnitt mit Niederlande-Landkarten). Wie beim AMIGA interessiert es die Leute einfach nicht, weil ihnen ihre Hard- und Software weit attraktivere Möglichkeiten bietet als diese zugegebenermaßen wirklich schlichten Programme.

Trotzdem hat es mich in den Fingern gejuckt, Thomas Mäurers Bascoder für Omikron Basic zu Norm 3 zu erweitern. Ich bin auch schon ein gutes Stück vorangekommen. Es war nicht soo schwer, ich habe mich am Bascoder für das Mallard Basic des Amstrad PCW orientiert - beide Basics haben als gemeinsame Wurzel das MBasic aus CP/M-Zeiten.

Die Probleme der 8-bit-Ataris (wegen derer Andreas Graf kurz entschlossen ein eigenes Basic schrieb), bestehen hier nicht (wie zum Beispiel Zeichenketten-Arrays, Schreibweise der Stringverarbeitungsbefehle).

Mal sehen, ob sich auch Norm 3C (also schwarz, weiß und weitere sechs Farben für Text und Grafik) erreichen lässt, doch dafür muss ich noch viel in Handbüchern suchen.

Viele Grüße,

Thomas,

17.II.'23

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